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Von Tagträumen und nächtlichen Eskapaden

Ein poetischer Essay in Episoden
Ein Buchprojekt

mit Illustrationen auf Wachs

 

Geplant sind drei Bücher. Der erste Teil mit dem Titel „Von Tagträumen und nächtlichen Eskapaden. Poetische Essays in Episoden“ befindet sich in der Endphase. Der zweite Teil ist der „Ich-Part“ – ein tagebuchartiger Text mit collagenhaften Arbeiten in Arbeit. Der dritte Teil (in Planung) blickt nach hinten. So berichten unter anderem Frauen um die sechzig über ihren Erinnerungen an diese für sie vergangene Lebensphase.

 

FRAUENLEBEN/LEBENSKONZEPTE

Die Rushhour des Lebens, so kann man sie bezeichnen: Die Zeitspanne zwischen dreißig und vierzig.

Aus biografischem Interesse wurden Interviews mit Frauen aus dieser Altersgruppe geführt.

Wie schaffen es diese Frauen, die im akademischen Kunst- und Kulturbereich tätig sind, die viele verschiedene Ansprüche, mit denen sie konfrontiert sind, zu erfüllen?

In den Interviews wird nach der Definition von persönlichem Erfolg, nach der Priorität im Leben, der Bedeutung von Kindern, der Vorstellung vom Älter-Werden, dem Alt-Sein gefragt.

Neben der Erörterung essenzieller Lebensthemen entsteht ein Generationenbild aus weiblicher Sicht. Subtil wird das weibliche Selbstverständnis auf persönlicher wie gesellschaftlicher Ebene untersucht – in einer Zeit, da Feminismus „out“ zu sein scheint, Gleichberechtigung aber in vielen Bereichen noch nicht erreicht ist.

Nach und nach, erschließt sich wie sowohl Frauen, deren Mütter sich noch stolz als feministisch und emanzipiert bezeichneten, als auch jene, die aus traditionellen Familienstrukturen kommen, heute mit dem Rollenbild der Frau umgehen.

Strukturell gliedern sich die Texte in zwei Teile. In einem ersten Schritt wird ein Raum beschrieben, mit Erlebtem gefüllt; die Personen umrisshaft skizziert. Daran fügt sich der dokumentarische Teil, ein Exzerpt aus den Interviews. Teilweise werden die Texte von persönlichen Kommentaren einer Erzählerstimme begleitet.

Fragestellungen und Gedankenmonologe beschäftigen sich mit dem emanzipatorischen Gedanken der Selbstverwirklichung auf beruflicher Ebene. Persönlich gefärbte Beobachtungen des Lebens der anderen wechseln sich mit den eigenen Befindlichkeiten der Erzählerstimme ab.

Kinder zu haben, sowie das Mutter-Sein sind weitere Themenkomplexe. Ist dafür Platz in dem Bestreben nach Selbstständigkeit und finanzieller Unabhängigkeit? Was bedeutet es, sich als Frau zu entscheiden vom Lebens-Partner in finanzieller Abhängigkeit zu stehen, weil man künstlerisch tätig sein oder Kinder bekommen will? Aber genauso die umgekehrte Frage: Muss man sich rechtfertigen, wenn man keine Kinder bekommen will?