Kinderbuch: Die wundersame Gasse

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Die wundersame Gasse

Das Buch ist über meine emailadresse: kontakt@stefaniepichler.com zu bestellen, oder in ausgewählten Buchhandlungen zu erhalten:

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Illustrationen von Stefanie Pichler
Text von Andrea Krakora

Ein Kinderbuch für Groß und Klein.

Es zeigt zehn wundersame Persönlichkeiten, die in der gleichen Gasse wohnen.
Ja, sie sind alle nicht mehr ganz jung. Und haben etwas verschrobene Namen. Aber sie sind auf alle Fälle besondere Feingeister und Träumer in einer doch oft sehr rationalen Welt.

 

Bilderbuch, bei dem Oma und Opa jung werden und Kinder Zeit haben

„Die wundersame Gasse“ entführt Kinder in eine bunte Welt älterer wundersamer Menschen mit viel Zeit.

von Heinz Wagner (Kinder Kurier vom 02.02.2021)

Bunte gemalte Häuser, als hätten sie Kinder gezeichnet, sind der Einstieg in „Die wundersame Gase“. In der begegnen wir einem riesigen wandelnden Schrittzähler, Frau Wunderlich und anderen Menschen. Alle sind schon älter. Scheinen seeeeehr viel Zeit zu haben. Lieben unterschiedlichste, irgendwie verschroben wirkende Dinge und Tätigkeiten. Der eine zählt Schritte, die andere lässt ihre Falten im Regen „waschen“ und glätten. Bunt und liebevoll gezeichnete, gemalte und collagierte Bilder. Auch so manche Textstellen blühen zu Wortbildern auf. Beim (Vor-)Lesen könnte auch der eine oder andere Duft in der Erinnerung in der Nase aufsteigen – so spürbar sind diese Momente beschrieben.

Apropos Worte: Frau Elsa, die in einer Welt aus Watte lebt, holt sich die Welt da draußen über ihren Worte-Kübel, den sie hin und wieder vom Balkon auf den Boden davor lässt, ins Haus. Die anderen neun Bewohnerinnen und Bewohner der Gasse werfen Worte – und Sätze – hinein. Die Botschaften zieht Elsa natürlich zu sich hinauf – auch wenn das dauauauauern kann. Immerhin wirft auch Herr Wortlos, der im Schlaf spricht und Worte zählt, Geschriebenes und Gezeichnetes hinein.

Und so und anders wundersam sind alle in dieser Gasse, in der die Zeit fast stehen zu bleiben scheint. Zumindest herrscht in keinem Winkel der Gasse Hektik. Und nicht zuletzt deswegen könnten ganz junge Kinder beim Vor- und schon etwas älter beim Selber-Lesen auch in diese vielleicht fremde poetischen fantasievollen Welten eintauchen.

Die Illustratorin Stefanie Pichler beschäftigt sich schon länger künstlerisch mit dem Thema Erinnerung, ihre Textkollegin, Andrea Krakora, hat mit Sprache und Texten in unterschiedlicher Form zu tun. Einst – vor fast 40 Jahren – war sie eine der beiden Mitgründerinnen der österreichischen feministischen Zeitschrift an.schläge, später begann sie Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten und organisiert mehrsprachig Lesungen.